Blut im Stuhl – Was hilft gegen Hämorrhoiden

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Blut im Stuhl – Was hilft gegen Hämorrhoiden

Hämorrhoiden BeschreibungDie Ursache für Blut im Stuhl sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Wenngleich es sich in 9 von 10 Fällen um eher unbedenkliche Auslöser handelt, können auch ernste Erkrankungen wie beispielsweise Darmpolypen oder ein Darmkrebs dieses Symptom verursachen. Hämorrhoiden sind knotige Gebilde in der Afterregion, die in einem bestimmten Stadium auch andere Schwierigkeiten bereiten. Daher sollte das Augenmerk auf die alsbaldige Behandlung sowie anschließende Vorbeugung derselben gelegt werden.

Symptome von Hämorrhoiden

Neben den bereits beschriebenen Blutbeimengungen zum Stuhl kommt es zu Schmerzen und/oder Juckreiz in der Afterregion. Der Stuhlgang und das längere Sitzen fallen dem Betroffenen aufgrund von Unwohlsein schwer. In der Phase der Abheilung der Hämorrhoiden kann sich der Juckreiz verstärken. Wird die Afterregion dann mechanisch oder durch die Benutzung chemischer Mittel gereizt, geht das Jucken in ein Brennen über.

Ursachen für die Entstehung von Hämorrhoiden

Hämorrhoiden ErkrankungsgradeDer Volksmund unterscheidet zwischen inneren und äußeren Hämorrhoiden, wobei Letztere im eigentlichen Sinne gar keine Hämorrhoiden sind. Eher handelt es sich um Perianalthrombosen, die eine Art Bluterguss darstellen. Sie entstehen durch geplatzte Blutgefäße in der Aftergegend.

Die tatsächlichen Hämorrhoiden befinden sich im Venengeflecht des Mastdarms. Bildet dieses erweiterte Knoten aus, entstehen Hämorrhoiden. Die Gründe für deren Entstehung sind vielseitig. Chronische Verstopfungen sowie ein starker Druck beim Pressen des Stuhlgangs sind ebenso typische Auslöser wie die langfristige Einnahme von Abführmitteln. Wenngleich deren Hersteller eine schonende Darmentleerung versprechen, belastet die Einnahme solcher Mittel den Organismus erheblich. Der durch den Wirkstoff aufgebaute Druck im Darm zwingt diesen zur Entleerung, obwohl der Aftermuskel noch beinahe geschlossen ist.

Eine weitere Ursache für die Entstehung von Hämorrhoiden ist die mangelnde Bewegung, insbesondere Perianalthrombosen bilden sich häufig bei Menschen mit sitzenden Tätigkeiten wie beispielsweise Büroangestellten und Fernfahrern. Das Sitzen auf harten Sitzgelegenheiten begünstigt hingegen die Bildung innerer Hämorrhoiden.

Als weitere Auslöser für Hämorrhoiden kommen Übergewicht und Lebererkrankungen in Betracht. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente beeinflusst die Verdauung negativ und führt in der Folge zur Entstehung von Hämorrhoiden. In der Schwangerschaft besteht aufgrund des hohen Drucks im Unterleib ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Hämorrhoiden.

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Mögliche Komplikationen und Folgeerscheinungen durch Hämorrhoiden

Im Allgemeinen bilden sich leichte Hämorrhoiden nach einigen Tagen bis Wochen von allein zurück. Auch Perianalthrombosen heilen meist von allein aus. Allerdings sind diese sehr schmerzhaft und verursachen ein Fremdkörpergefühl in der Afterregion. Innere Hämorrhoiden können sich in der Folge vergrößern und aus dem Schließmuskel hervortreten. Fachleute bezeichnen dieses Stadium der Erkrankung als Vorfall oder Prolaps. Dieser bildet sich häufig nicht von allein zurück, so dass er operativ entfernt werden muss, damit die bestehenden Beschwerden verschwinden.

Behandlung von Hämorrhoiden

Wie bereits beschrieben, heilen leichte Hämorrhoiden häufig von allein aus. Die in der Apotheke angebotenen Medikamente können bestehende Beschwerden lindern. Heilen können diese die Krankheit jedoch nicht, außerdem besitzen einige dieser Medikamente Wirkstoffe, die auf lange Zeit die Haut schädigen. Insbesondere Kortisonbeigaben lassen zwar den Juckreiz schnell abklingen, allerdings begünstigen sie Pilzinfektionen und lassen die Haut dünner werden.

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Sind die Hämorrhoiden stärker ausgeprägt, empfiehlt sich der Arztbesuch. Der Mediziner diagnostiziert den Grad der Erkrankung mittels Abtasten sowie durch eine Rektoskopie. Ab einem bestimmten Stadium kann das Veröden oder Abtragen der Hämorrhoiden sinnvoll sein. Bei einem bestehenden Prolaps werden die Knoten operativ entfernt.

Als Selbsthilfemaßnahmen haben sich Sitzbäder in einem Eichenrinde-Wasser oder in einem Kamillenbad bewährt. Allerdings kann Letztes bei empfindlichen Menschen Allergien hervorrufen. Beim Stuhlgang sollte das Pressen unbedingt vermieden werden. Anschließend ist der After mit lauwarmem Wasser zu reinigen und vorsichtig abzutrocknen. Das Tragen von atmungsaktiver Unterwäsche fördert den Heilungsprozess.

Vorbeugung gegen die Entstehung von Hämorrhoiden

Damit die Hämorrhoiden gar nicht erst auftreten, sollte auf eine ballaststoffreiche Kost geachtet werden. Sie sorgt dafür, dass der Stuhlgang ausreichend weich bleibt. Weiterhin muss viel Flüssigkeit aufgenommen werden, wobei Genussmittel zu meiden sind. Wasser und Früchtetees sind die besseren Alternativen.

Die regelmäßige körperliche Bewegung sorgt ebenfalls dafür, dass die Verdauung intakt bleibt. Wer einen Ausdauersport betreibt, beugt der Entstehung von Hämorrhoiden effektiv vor. Ein körperlicher Ausgleich ist insbesondere in sitzenden Berufen erforderlich. Im Büro sollten harte Stühle durch weichere ausgetauscht werden.

Ebenso wie das lange Sitzen fördern das längere Stehen und das schwere Heben die Entstehung von Hämorrhoiden. Ein Beckenboden-, Bauch- und Rückentraining stärkt die Muskulatur, die den hohen Druck auf den Unterleib besser abfangen kann. Toilettengänge sollten nicht allzu lang ausgedehnt werden.



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