Ginkgo Biloba: Anwendung, Wirkung und Nebenwirkungen

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Ginkgo Biloba: Anwendung, Wirkung und Nebenwirkungen

tea with herbaceous plantDie Heimat des Ginkgobaums ist China, jedoch wird er heute weltweit angepflanzt. Schätzungen zufolge gab es die ersten Ginkgobäume bereits vor mehr als 250 Millionen Jahren. Der Ginkgo biloba- so sein lateinischer Name- gilt weithin als Symbol der Langlebigkeit, können die Bäume doch bis zu 1000 Jahre alt werden. Nicht umsonst wird er deshalb auch als „lebendes Fossil“ bezeichnet. Besonders in Ostasien wird der Ginkgo geradezu mythisch verehrt und vielerorts als Tempelpflanze oder als “ Glücksbringer“ vor vielen Häusern kultiviert. Charakteristisch für den Ginkgobaum sind seine fächerförmigen Blätter.

Inhaltsstoffe des Ginkgo

Die für medizinische Zwecke interessanten Inhaltsstoffe des Ginkgo finden sich in seinen Blättern. Von Bedeutung sind hier in erster Linie die Ginkgoflavonglykoside und Terpenlactone. An Diterpenen liegen in den Ginkgoblättern die Ginkgolide A, B, C, J und M vor. Als Abbauprodukt der Ginkgolide findet sich das Sesquiterpen Bilobalid. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe wie Procyanidine, langkettige Kohlenstoffe ( beispielsweise Alkohole, Aldehyde und Ketone), Säuren sowie verschiedene Kohlenhydrate.
Neben all diesen medizinisch bedeutsamen Inhaltsstoffen sind in den Blättern aber auch unerwünschte Stoffe, die sogenannten Ginkgolsäuren vorhanden.

Diese können bei einer Zufuhr im Übermaß zu schweren Allergien und Magenschleimhautentzündungen führen. Im schlimmsten Fall können sie sogar das Erbgut und die Nervenzellen schädigen. Deshalb versuchen die Hersteller von Fertigarzneimitteln auf Ginkgobasis den Gehalt an Ginkgolsäuren auf ein Minimum zu reduzieren. Aufgrund der gesundheitsschädlichen Wirkung darf laut Vorschrift ein Ginkgoextrakt nicht mehr als 5 ppm Ginkgolsäuren enthalten.

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Wirkungen und Wirkmechanismen

Arashuyama maple time at fall,JapanGinkgo hat eine Reihe von Wirkungen, die medizinisch genutzt werden können. So macht er beispielsweise das Blut fließfähiger, indem er dessen Viskosität verringert. Ferner wird die Durchblutung der Gefäße verbessert, so dass die Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Besonders bedeutsam sind hier die Gehirnzellen, denn durch eine bessere Nährstoff- und Sauerstoffversorgung können Gedächtnisleistung und Lernvermögen gesteigert werden.

Eine besonders wichtige Rolle kommt dem Ginkgo als sogenannter Radikalfänger zu. Freie Radikale sind hochaggressive Moleküle, die in den Körperzellen zu zahlreichen unerwünschten Wirkungen führen können. Durch sein antioxidatives Potential kann Ginkgo diese negativen Prozesse zumindestens teilweise verhindern. Schließlich übt Ginkgo auch eine schützende Wirkung auf Nervenzellen aus, indem er deren Abbau entgegenwirkt und ihre Leistungsfähigkeit steigert.

Medizinische Anwendungsgebiete

ginkgo bilobaGinkgo besitzt eine Reihe von Anwendungsgebieten. So wird er beispielsweise bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen eingesetzt. Diese äußern sich unter anderem als Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen und depressiven Verstimmungen. Zielgruppe sind deshalb beispielsweise Menschen, bei denen eine leichte Form der Demenz vorliegt. Die positive Wirkung des Ginkgo auf das Gedächtnis beruht in erster Linie auf dem Abfangen der freien Radikale. Somit werden die für die Gedächtnisleistung wichtigen Gehirnzellen vor Schäden bewahrt.

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Weiterhin wird Ginkgo auch bei arteriellen Durchblutungsstörungen, die weithin auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt sind, verwendet. Bei dieser Erkrankung liegt eine schleichende Verengung der Gefäße aufgrund von Gefäßverkalkung zugrunde. In erster Linie sind die Beine betroffen, wodurch die Betroffenen teilweise extreme Schmerzen beim Gehen verspüren, die sich beim Stehenbleiben bessern. Ginkgo kann hier positiv wirken, indem er die Gefäßwände kräftigt und zu einer Rückbildung der Ablagerungen führt.

Ginkgo wird auch bei verschiedenen Formen des Schwindels eingesetzt. Schwindel kommt beispielsweise häufig als Begleitsymptom verschiedener Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen im Gehirn vor. Indem Ginkgo durch seine durchblutungssteigernde Wirkung die Durchblutung der kleinen Gefäße im Gehirn verbessert, können diese auch besser mit Sauerstoff versorgt werden. Außerdem übt Ginkgo einen Schutzeffekt auf die Gehirnzellen aus. Beide Mechanismen führen dazu, dass den Gleichgewichtsstörungen entgegengewirkt wird und das Schwindelgefühl nachlässt.

Schließlich wird Ginkgo auch bei Tinnitus verwendet. Hierbei handelt es sich um Ohrgeräusche, die nur der Betroffene selbst wahrnimmt, nicht jedoch andere Personen. Je nach Ausmaß der Ohrgeräusche können diese zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Ursache für den Tinnitus ist oftmals eine verminderte Durchblutung in den Gefäßen des Ohres. Ginkgo kann hier helfen, in dem es die Durchblutung dieser kleinen Gefäße verbessert und gleichzeitig die Gefäßwände stabilisiert. So lassen die Ohrgeräusche nach.



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