Mit dem Rauchen aufhören, diese Mittel helfen

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Mit dem Rauchen aufhören, diese Mittel helfen

In Deutschland rauchen noch immer knapp 25 Prozent der Bevölkerung, wobei es häufig eher Männer als Frauen sind, die zum Glimmstängel greifen. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr unangenehme Wahrheiten über das Ausmaß an Körperschädigungen durch das Rauchen ans Tageslicht. Viele Raucher möchten sich deshalb von der Zigarette verabschieden und mit einigen speziellen Mitteln kann dies auch gelingen.

An wen kann ich mich wenden?

Die Entscheidung, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, fällt häufig nicht sehr leicht, da viele der Patienten entweder schon seit Jahren rauchen oder die Sucht bei ihnen so stark ist, dass es schnell zu seelischen Problemen, wie nach einem Entzug kommen kann. Spezielle Beratungshotlines können dabei helfen, dass der Raucher sich für die richtige Methode zur Raucherentwöhnung entscheiden kann.

Es gibt jedoch nicht nur kostenlose Hotlines, sondern auch der eigene Hausarzt ist gerne bei der Entwöhnung behilflich. Der Vorteil bei einem Arzt ist, dass er genau beobachten kann, wie der Körper auf die Entwöhnung reagiert und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann, wenn es den Patienten zu schlecht gehen sollte. Gerade ältere Patienten wird zu einer solchen Form der Beratung dringend geraten.

Nikotin über die Haut aufnehmen

Das Nikotinpflaster gilt seit Jahren als Mittel der Wahl, damit gerade starke Raucher (etwa 10-40 Zigaretten pro Tag) mit einem Grundspiegel an Nikotin versorgt werden können. Die Haut wird zunächst desinfiziert und anschließend das Pflaster am Oberarm vorsichtig aufgeklebt. Es dauert etwa 30 bis 60 Minuten, damit das Pflaster seine volle Wirkung erreicht hat.

Nun kann den ganzen Tag der Arbeit nachgegangen werden, da das Pflaster sehr resistent gegen Schweiß oder Wasser ist. Nach etwa 4-6 Wochen sollte eine kleinere Dosis gewählt werden, sodass der Körper nach und nach mit weniger Nikotin auskommt. Das Mittel gibt es in mehreren Stärken zu kaufen, sodass selbst eingeschätzt werden kann, mit welcher Dosis begonnen werden sollte, da sich diese nach der Zigarettenmenge pro Tag richtet.

Entwöhnung durch Kaugummi und Bonbons

Patienten, denen das Nikotinpflaster zu umständlich ist, greifen auch gerne zu Kaugummis und Bonbons. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht nur vom Rauchen ablenken, da der Mund ständig in Bewegung ist, sondern gleichzeitig einen frischen Atem versprechen. Das Nikotin wird dabei über die Mundschleimhaut aufgenommen und geht so fast den gleichen Weg wie das Nikotin aus den Zigaretten. Das Kaugummi sollte immer ausreichend durchgekaut sein, da es einige Minuten dauert, bis das Nikotin über die Mundschleimhaut aufgenommen wurde.

Zu frühes Ausspucken oder sogar Runterschlucken kann dazu führen, dass die Leber Schaden nimmt, da sie die Stoffe im vollen Maße abbauen muss. Bonbons sind hier etwas praktischer, da sie generell bis zum Schluss gelutscht werden.

Nicotinell 17,5 mg 24 Stunden Pfl.transd von Novartis Consumer Health GmbH

PZN: 110065
Hersteller: Novartis Consumer Health GmbH
Verabreichungsform: Pflaster transdermal
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint von Novartis Consumer Health GmbH

PZN: 7006448
Hersteller: Novartis Consumer Health GmbH
Verabreichungsform: Lutschtabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Nicorette 2 mg freshfruit Kaugummi von Johnson & Johnson GmbH OTC

PZN: 1639589
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH OTC
Verabreichungsform: Kaugummi
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Nicorette TX Pflaster 10 mg von Johnson & Johnson GmbH OTC

PZN: 3273313
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH OTC
Verabreichungsform: Pflaster transdermal
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Nicorette Spray von Johnson & Johnson GmbH OTC

PZN: 4365655
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH OTC
Verabreichungsform: Spray
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Neues Alternativmedikament erhältlich

Seit einiger Zeit ist das Medikament Champix® auf dem deutschen Markt erhältlich. Dieses dringt direkt ins Nervensystem ein und setzt sich an die Nikotinrezeptoren, wodurch diese stimuliert werden und das Verlangen nach Zigaretten abnehmen kann. Das Hauptbestandteil des Medikament ist der chemische Stoff Vareniclin, welcher jedoch dafür bekannt ist, dass er zusätzliche Nebenwirkungen auslösen kann. Das Mittel kann sich besonders im Bereich der Psyche negativ auswirken, weshalb es nur unter Kontrolle von Ärzten eingesetzt und verschrieben werden darf. Die Erfolgschancen sind trotzdem auch hier sehr hoch, dass mit dem Rauchen aufgehört werden kann.

Mit dem Rauchen aufhören ist immer sinnvoll

Es spielt keine Rolle, wie lange ein Patient schon den Glimmstängel verfallen ist, denn das Aufhören lohnt sich in jedem Alter. Einige Zeit nach der Entwöhnung beginnt der Körper sich wieder zu regenerieren.

Nach etwa einem Tag schon verbessert sich der Nasen- und Zungenbereich, wodurch wieder besser gerochen und geschmeckt werden kann. Nach gut drei Monaten verbessern sich die Kapazitäten der Lunge um bis zu 30 Prozent. Im Laufe der Jahre nimmt auch das Herzinfarktrisiko deutlich ab und nach knapp 15 Jahren ist das Risiko für Herz-Kreislauf Krankheiten bei Null angelangt.

Es tut jedoch nicht nur dem eigenen Körper gut, das Rauchen komplett aufzugeben, sondern auch die Mitmenschen werden sehr dankbar sein, dass sie in einer rauchfreien Gruppe sich befinden können. Außerdem besitzen Nichtraucher eine bessere Haut und altern nicht so schnell wie Raucher.



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