Paracatamol 500 – Preisvergleich, Wirkungsweise und Nebenwirkungen

    SELECT * FROM `topseller` WHERE category = 'schmerzen' LIMIT 100
  • Image 1
  • Image 2
  • Image 3
  • Image 4
  • Image 5
  • Image 6
  • Image 7

Paracatamol 500 – Preisvergleich, Wirkungsweise und Nebenwirkungen

paracetamol 500Paracatamol, insbesondere Herstellungsform Paracetamol 500 mg, ist ein weit verbreitetes fiebersenkendes und schmerzstillendes Arzneimittel. Dem heutigen Paracetamol verwandte Wirkstoffe wurden bereits im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts beschrieben. Erstmals medizinisch verwendet wurde der Wirkstoff 1887 durch den deutschen Mediziner Josef von Mehring. Dem Arzneistoff wurde jedoch erst im 21. Jahrhundert in den 1950er Jahren die verdiente Beachtung geschenkt.

Zur Entwicklung des marktfähigen Paracetamol führte letzte eine Forschungsreihe nach neuen schmerzstillenden Medikamenten im Auftrag der Regierung der USA nach dem 2. Weltkrieg. Das fertige Medikament kam erstmals in den USA im Jahr 1955, 1956 Paracetamol 500 mg (Panadol) in Großbritannien und 1959 in Deutschland vom Arzneimittelhersteller bene-Arzneimittel, mit der Bezeichnung Ben-u-ron auf den Markt. Inzwischen wird Paracetamol 500 mg zur Fiebersenkung und Behandlung von Schmerzen für Erwachsene und in Darreichungsformen und Dosierungen für Kinder von zahlreichen großen deutschen Pharmaunternehmen auf den Markt gebracht.

Bei der üblichen Handelsform des Medikaments wird der Wirkstoff in einer Kombination mit Coffein angeboten. Die Kombination mit dem Coffein führt zu einer schnelleren und höheren Wirkung des Paracetamols. Dadurch kann die Beigabe des reinen Wirkstoffs Paracetamol verringert werden. Üblich ist eine Mischung von 400 mg Paracetamol und 50 mg Coffein. Des Weiteren gibt es Arzneimittelkombinationen von Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Coffein. Allerdings wird häufig Paracetamol gerade bevorzugt, wenn es gegen Acetylsalicylsäure Überempfindlichkeiten gibt und um Magenreizungen zu vermeiden.

Paracetamol Ratiopharm 500 mg Tabletten von ratiopharm GmbH

PZN: 7763586
Hersteller: ratiopharm GmbH
Verabreichungsform: Tabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Paracetamol-ct 500 mg Tabletten von AbZ-Pharma GmbH

PZN: 6195105
Hersteller: AbZ-Pharma GmbH
Verabreichungsform: Tabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Paracetamol Ratiopharm 500 mg Brausetabl von ratiopharm GmbH

PZN: 8704083
Hersteller: ratiopharm GmbH
Verabreichungsform: Brausetabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Die Wirkungsweise von Paracetamol

Feeling sick and having high feverParacetamol unterscheidet sich von den Stoffen Acetylsalicylsäure und Ibuprofen, die zur Fiebersenkung, Minderung von Schmerzen und zum Abklingen von Entzündungen eingesetzt werden. Der Arzneistoff Paracetamol wird den Stoffen gezählt, die als „nichtsaure Nicht-Opioid-Analgetika“ bezeichnet werden. Im Unterschied zu Acetylsalicylsäure und Ibuprofen reichert sich Paracetamol nicht im entzündeten Gewebe an, sondern hoch konzentriert im Gehirn und Rückenmark.

Damit wirkt das Medikament direkt über das zentrale Nervensystem. Die Wirkweise über das zentrale Nervensystem führt zu einer hoch wirksamen Schmerzminderung und zur schnellen Fiebersenkung, während der Effekt bei Entzündungshemmung nicht so hoch einzustufen ist wie bei Acetylsalicylsäure und Ibuprofen. Paracetamol ist gleichfalls als magenfreundliches Schmerzmittel bekannt und entwickelt eine Wirkung auf die Serotonin-Produktion. Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff, der u.a. für seine positive Wirkung auf das Stimmungsbild bekannt ist (Glückshormon).

Paracetamol Sandoz® 500 mg Tabletten von

PZN: 6717791
Hersteller:
Verabreichungsform:
Verschreibungspflicht:

Paracetamol Ratiopharm 500 mg Tabletten von ratiopharm GmbH

PZN: 1126111
Hersteller: ratiopharm GmbH
Verabreichungsform: Tabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Paracetamol Ratiopharm Lösung von ratiopharm GmbH

PZN: 7263487
Hersteller: ratiopharm GmbH
Verabreichungsform: Lösung
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Paracetamol und Schwangerschaft

Allgemein eilte dem Arzneimittel der Ruf voraus, sehr arm an Nebenwirkungen und Spätschäden zu sein. Ausgehend von früheren Studien wurde das Medikament auch als vorwiegend unschädlich für die Einnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit bezeichnet. Inzwischen sind hier auf der Basis einiger neuerer Studien Bedenken laut geworden.

So gibt es Untersuchungen, die auf denkbare Zusammenhänge zwischen kindlichem Asthma und Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft hinweisen. An der Universität Oslo wurde eine Studie durchgeführt, dass eine Einnahme über längere Zeit zu Verzögerungen bei der Kindesentwicklung im Mutterleib führen kann. Als frei von solchen Nebenwirkungen wird allerdings die sehr seltene Einnahme in der Schwangerschaft angesehen. Vor allem wird vor langzeitiger Paracetamol-Einnahme gewarnt.

Weitere Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Kritisch ist die Einnahme des Medikaments zu sehen bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder vorhandenen Schädigungen der Leber oder bei chronischem Nierenversagen. Teils sollte gänzlich auf die Einnahme verzichtet oder diese nur unter strenger ärztlicher Kontrolle vorgenommen werden. Paracetamol wird durch die Leber verstoffwechselt.

Das kann bei alkoholkranken Menschen und Menschen, die viel Alkohol konsumieren zu schweren Leberschädigungen bis hin zum Leberversagen führen. In jedem Fall zu warnen ist vor einer Überdosierung. Eine solche liegt vor, wenn Erwachsene bei einmaliger Einnahme über 10 bis 12 g des Wirkstoffs einnehmen oder während längerer Zeit täglich mehr als 7,5 g.

Bei Kindern liegt die Höchstdosierung entsprechend niedriger. Unbedingt sind spezielle Kindermedikamente mit angegebener oder ärztlich empfohlener Dosierung zu verwenden. Überdosierungen können zu schweren Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen führen. Eine gewohnheitsmäßige langzeitige Einnahme kann nach plötzlichem Abbruch zu starken Kopfschmerzen und anderen Begleiterscheinungen führen.

Wechselwirkungen können bei verschiedenen Medikamenten auftreten, daher sollte der Arzt auf die Selbstmedikation mit Paracetamol aufmerksam gemacht werden. Der Paracetamolgehalt anderer Medikamente muss auf die Dosierung angerechnet werden. Bei richtiger Dosierung und Verwendung sind die Gefahren von Nebenwirkungen vergleichsweise gering.



Erfahrungen, Kommentare & Meinung