Was hilft bei Heuschnupfen?

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Was hilft bei Heuschnupfen?

Durch eine Überempfindlichkeit des Abwehrsystems gegenüber Blütenpollen und Pilzsporen wird Heuschnupfen ausgelöst. Die allergischen Reaktionen, wie Tränen und Jucken der Augen, verstopfte Nase etc. treten nur in den Monaten auf, wo die Pollen durch die Luft fliegen. Wann und wo das genau passieren kann, darüber informiert ein Pollenflugkalender die Allergiker.

Aber nicht nur Pollen können einen Heuschnupfen auslösen, auch ein Kontakt mit Hausstaubmilden, Tieren und bestimmten Nahrungsmittelbestandteilen lösen den Heuschnupfen aus.

Welche Therapien und Medikamente helfen?

Generell sollen Patienten mit Heuschnupfen die auslösenden Stoffe meiden, was aber in der Praxis, gerade bei Heuschnupfen und Hausstauballergien, oft schwer umzusetzen ist. Hier können z.B. Medikamente, die die Abwehrreaktion stärken, die Syptome eindämmen. Das Histamin, welches für die Freisetzung des Hauptbotenstoffes, der die allergischen Reaktionen auslöst, verantwortlich ist, sollte mit Antihistaminika bekämpft werden.

Vorbeugend und regelmäßig sollte Cromoglicinsäure eingenommen werden. Auch Inhalationen mit salzhaltigem Wasser können die allergischen Reaktionen abschwächen.

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Verabreichungsform: Filmtabletten
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Cetirizin Stada 10 mg Filmtabletten von STADApharm GmbH

PZN: 2246627
Hersteller: STADApharm GmbH
Verabreichungsform: Filmtabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Heuschnupfenmittel DHU Tabletten von DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG

PZN: 8436903
Hersteller: DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG
Verabreichungsform: Tabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Allergodil akut Duo 4ml AT akut/10ml NS von MEDA Pharma GmbH & Co. KG

PZN: 694793
Hersteller: MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Verabreichungsform: Kombipackung
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Cromo-ct Heuschnupfen Set von AbZ-Pharma GmbH

PZN: 3633941
Hersteller: AbZ-Pharma GmbH
Verabreichungsform: Kombipackung
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Hyposensibilisierung

Eine Hyposensibilisierung ist weitere Möglichkeit, den Körper gegenüber den allergischen Stoffen unempfindlicher zu machen. Vor einer solchen Behandlung muss aber genau abgeklärt werden, welche Stoffe oder Pollen die allergische Reaktion hervorrufen. Das kann ein Dermatologe mit einem Spezialtest herausfinden.

Bestandteil der Therapie ist, so die körpereigene Abwehr an das Allergen zu mobilisieren, damit es abgeschwächt werden kann. Mit einer dünnen Nadel werden die Allergen unter die Haut gespritzt. Diese Behandlung erfordert allerdings Geduld, denn die Behandlung zur Hyposensibilisierung kann sich über max. drei Jahre hinziehen, ist aber in den meisten Fällen sehr effektiv. Nach der Behandlung muss der Patient noch eine halbe Stunde in der Praxis bleiben, damit Nebenwirkungen erkannt und sofort behandelt werden können.

Sublinguale Immuntherapie

Hier werden einige Tropfen der Allergenlösung unter die Zunge des Patienten gegeben. Zur Bekämpfung gegen Gräserpollen gibt es auch eine Therapie mit Tabletten. Um sicherzustellen, das auch hier keine Nebenwirkungen auftreten, muss der Patient die erste Behandlung unter Aufsicht eines erfahrenen Arztes anwenden. Falls keine Nebenwirkungen auftreten, kann der Patient die Therapie selbständig fortführen.

Nützliche Tipps gegen Heuschnupfen:

Sperren Sie die Pollen aus Ihrem Schlafzimmer aus. Haften die Pollen an der Kleidung, sollten Sie sich vorm Schlafengehen in einem anderen Zimmer umziehen und die getragene Kleidung nicht wieder benutzen und sofort waschen. Allerdings können sich die Pollen auch beim Wäschetrocknen an der frischen Luft auf die Kleidung niederlassen, weichen Sie dann lieber auf den Trockenraum aus.

1. Lüften der Wohnung möglichst vermeiden

Damit die Pollen draußen bleiben, sollte die Fenster besser geschlossen halten. Wohnen Sie in der Stadt, sollten Sie nur einmal täglich lüften, der beste Zeitpunkt ist morgens zwischen 6 und 8 Uhr, da noch nicht soviel Verkehr herrscht, abends sollten die Fenster geschlossen sein.

Menschen, die in ländlicheren Gebieten wohnen, sollten besser abends ab 19 Uhr lüften. Vor dem Schlafengehen sollten Sie die Fenster aber unbedingt wieder schließen, da es morgens zwischen 4 und 6 Uhr oft windig ist und so die Pollen in die Wohnung gelangen können.

2. Wohnung sauber halten

Doch auch bei aller Vorsicht läßt es sich leider nicht vermeiden, dass Pollen in die Wohnung gelangen. Daher am besten jeden Tag Staub saugen, nicht nur Teppiche und Böden, sondern auch Sessel und Sofas, und die Böden wischen. Damit beim Staubsagen die Pollen nicht durch die ganze Wohnung wirbeln, sollte der Staubsager mit einem Pollen- oder Feinstaubfilter ausgerüstet sein.

3. Haare waschen vor dem Schlafengehen

Da sich die Pollen auch auf den Haaren festsetzen und sich so beim Schlafen aufs Kopfkissen verteilen, empfiehlt es sich, die Haare vor dem Schlafengehen zu waschen, das garantiert einen ruhigen Schlaf.

4. Brillen und Sonnenbrillen als Augenschutz

Brillen machen es den Pollen schwerer, in die Augen zu gelangen. Wer keine Brille trägt, sollte seine Augen mit einer Sonnenbrille schützen. Daher gilt, wer Kontaktlinsen trägt, sollte in der Heuschnupfen-Saison besser auf eine Brille zurückgreifen.

5. Beim Autofahren, Fenster zulassen

Was ebenso für die Wohnung gilt, auch beim Autofahren besser die Fenster zulassen. Allerdings können die Pollen auch durch die Lüftungsanlage ins Wageninnere gelangen. Daher helfen nur Pollenfilter, die mittlerweile in den neuen Automodellen serienmäßig eingebaut sind, ansonsten kann man die Filter kostengünstig nachrüsten lassen. Der Filter muss aber mindestens einmal im Jahr gewechselt werden.

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