Was hilft gegen ständigen Harndrang?

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Was hilft gegen ständigen Harndrang?

Das Problem des ständigen Harndrangs, ist weit verbreitet und Ursache enormen Leidensdrucks vieler.Der Harndrang ist eine normale körperliche Funktion der Harnwege.

Tritt dieses Gefühl jedoch sehr häufig bis ständig auf, deutet dies auf eine eventuelle Störung bzw. Erkrankung hin.Die Ausprägung des ständigen Harndrangs, reicht von dem einfachen Gefühl des ständigen Wasserlassenmüssens bis hin zum tröpfchenweisen bzw. sogar strahlartigen Urinverlust.

Betroffen sind vorwiegend ältere Menschen, aber auch junge Frauen leiden oft schon darunter, verbunden mit der Schwangerschaft und Entbindung. Der ständige Harndrang, oft in Verbindung mit dem Unvermögen diesen zurückzuhalten, wird von den Betroffenen oft als peinlich und extrem unangenehm empfunden und führt nicht selten zur Isolation.

Das Problem ist jedoch weit verbreitet und es gibt viele sehr unterschiedliche Therapiansätze, die Linderung verschaffen können. Der erste Schritt sollte immer das Einholen professioneller Hilfe sein. Nur so kann die wahre Ursache erkannt und entprechend therapiert werden.

Ursachen für ständigen Harndrang, oft in Verbindung mit unkontrollierten Harnverlust sind vielfältig:

Anatomisch bedingter ständiger Harndrang/ Harninkontinenz:

Bedingt durch den Körperbau und eine schwächere Beckenbodenmuskulatur leiden Frauen häufiger unter Blasenschwäche und Inkontinenz bei Belastung ( Belastungsinkontinenz: Harndrang bei körperlicher Belastung, wie z.B. schweres Heben, Pressen, Lachen ect. ), Schwangerschaft und Geburt beanspruchen die Muskulatur des Beckens zusätzlich

  • Hormonbedingter ständiger Harndrang/ Harninkontinenz:

Ein Östrogendefizit bei der Frau kann ebenso zur Inkontinenz beitragen.

  • Psychisch bedingter ständiger Harndrang/ Harninkontinenz:

Stress und seelische Unruhe verursachen oft einen „unnormalen“ Harndrang ( Reizblase)

  • Medikamentös bedingter ständiger Harndrang/ Harninkontinenz:

Auch Arzneimittel können zu Inkontinenz beitragen. Ob dies der Fall ist, sollte immer unter ärztlicher Aufsicht geklährt werden. Hierbei empfiehlt sich eine Medikamentenanamnese. Eventuell kann die Medikation so umgestellt werden, dass Nebenwirkungen nicht mehr so stark auftreten. Doch dies sollte immer in Rücksparache mit dem Arzt erfolgen!

Arzneimittel gegen ständigen Harndrang

Granu FINK Femina Kapseln von Deutsche Chefaro Pharma GmbH

PZN: 3046327
Hersteller: Deutsche Chefaro Pharma GmbH
Verabreichungsform: Kapseln
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Granu FINK Blase Hartkapseln von Deutsche Chefaro Pharma GmbH

PZN: 301233
Hersteller: Deutsche Chefaro Pharma GmbH
Verabreichungsform: Kapseln
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Cysto Hevert Tropfen von Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG

PZN: 2397361
Hersteller: Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG
Verabreichungsform: Tropfen
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Euviril Aprosta Kapseln von SanimaMed Europe Health S.r.l.

PZN: 6109962
Hersteller: SanimaMed Europe Health S.r.l.
Verabreichungsform: Kapseln
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

Spasuret 200 Filmtabletten von Recordati Pharma GmbH

PZN: 3328600
Hersteller: Recordati Pharma GmbH
Verabreichungsform: Filmtabletten
Verschreibungspflicht: rezeptfrei

 

Krankheitsbedingter ständiger Harndrang/ Harninkontinenz:

Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Schlaganfälle, die Alzheimer- Krankheit  ect können ebenso zum Problem der Inkontinenz führen.

Auch eine Vergrößerung der Prostata beim Mann kann Ursache der Beschwerden sein. Besteht ein häufiger Harndrang ohne erhöhte Harnmenge, könnte dies ein Indiz für eine Erkrankung der Prostata sein.

Operative Eingriffe im Unterleib, gehen auch oft mit dem Riskio einer Harninkontinenz einher, wobei diese auch manchmal nur temporär auftritt und dann wieder nachlässt.

Ebenso wird durch Übergewicht das Risiko einer Inkontinez erhöht.

Behandlungsansätze bei ständigen Harndrang

Die Behandlungsansätze beim ständigen Harndrang sind genauso vielfältig, wie die Ursachen. Der erste Schritt bei Beschwerden dieser Art, sollte immer der sein, einen Arzt zu konsultieren. Dieser wird feststellen um welche Form von Blasenschwäche es sich handelt.

Unterschieden wird hier zwischen Belastungs-, Drang- und Mischinkontinenz ( einer Mischform zwischen beiden), welche die häufigsten sind. Entsprechend kann eine Therapie eingeleitet werden. Hierbei bildet die Operation in der Regel die letzte Alternative, wobei Krankheitsbild, Alter und Leidensdruck des Patienten berücksichtigt werden.

Ein alternativer und erster Behandlungsansatz, bei nicht organisch bedingter Harninkontinenz, sollte zuerst woanders gesucht werden.

Folgende Möglichkeit bestehen:

  •  Beckenbodentraining

UrinteststreifenDieses sollte unter fachmännischer Anleitung, beispielsweise eines Physiotherapeuten, erfolgen. Es ist sehr wichtig die Übungen richtig auszuführen, um einen Erfolg zu erzielen!

  •  Gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr

Es ist sinnvoll sich ein Trinkverhalten anzugewöhnen, bei dem Flüssigkeit gleichmäßig über den Tag verteilt konsumiert wird.

  • Medikamente

Die Einnahme von Medikamenten, wie Spasmolytika oder dem Wirkstoff Duloxetin haben, je nach Art der Inkontinenz, gute Ergebnisse erzielt.

  •  Vermeidung von Übergewicht
  • Sensibilisierung des eigenen Körperempfindens

Nicht dem ersten Harndrang nachzugeben und längere Pausen zwischen dem Wasserlassen einzulegen können die Blase trainieren.

  • Homöopathische und pflanzliche Arzneimittel
  •  Östrogenbehandlung ( beim Östrogenmangel der Frau)
  • Entspannungstechniken erlernen ( bei stressbedingter Inkontinenz)
  • Stimulation von Reflexzonen ( Therapie nach Tanzberg)

Welcher Behandlungsansatz verfolgt wird, ist sehr individuell und sollte immer in Zusammenarbeit mit einem Facharzt geklärt werden. Viele Betroffene können so wieder den Weg zurück zu mehr Lebensqualität finden.

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